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Nakhon Ratchasima

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Was können wir euch über Nakhon Ratchasima erzählen? Wir sind länger als geplant geblieben, und zwar acht Nächte statt nur drei, nicht weil es so viele Sehenswürdigkeiten gibt, sondern weil die Kleine nach zwei Tagen Dreitagefieber bekommen hat. Somit sind wir drei ganze Tage im Hotel geblieben. Das Schöne an unserer Reise ist, wir konnten problemlos unseren Aufenthalt verlängern, die Zeit läuft uns ja nicht davon, und als es ihr besser ging, wagten wir einen abendlichen Spaziergang. Am Tag darauf gingen wir den Wat Banrai besichtigen. Wir verzichteten jedoch auf die Fahrt zum Geschichtspark Phimai, da die Temperaturen zu hoch waren (um die 38 ° Grad) und wir das auch Emilia nicht antun wollten.

Für uns ist es das erste Mal im Isan und gemäss unseren Recherchen ist es hier nicht sehr touristisch und die Region wird zum Teil noch «Das wahre Thailand» genannt. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Nakhon Ratchasima, auch Korat genannt, ist die Hauptstadt der Provinz Nakhon Ratchasima und liegt, wie bereits erwähnt im Osten Thailands. Es ist eine Grossstadt mit über 130’000 Einwohner. Sie ist jedoch keineswegs mit Bangkok oder im Allgemeinen mit dem touristischen Süden zu vergleichen. Die Stadt ist sehr ruhig, der Verkehr überschaubar, die Menschen freundlicher oder zumindest wirkt ihre Freundlichkeit auf uns viel ehrlicher als bisher gesehen. Und es hat tatsächlich praktisch keine Touristen, sprich wir sind hier in diesen Tagen eine echte Attraktion. Emilia ist es hier in Asien sowieso schon seit Beginn der Reise, aber hier wird Roger ebenfalls von weiblichen sowie auch von männlichen Blicken begutachtet und geschätzt.

 

Angereist sind wir mit dem Zug von Bangkok aus und die Fahrt dauerte etwa 4,5 Stunden. Wir haben ein Ticket am Bahnhof Hua Lamphong am Vortag gekauft mit Sitz in der Abteilung mit Klimaanlage für 325 Baht pro Person, umgerechnet sind diese etwa CHF 10.40. Die Sitze waren bequem, vergleichbar mit Zügen aus Europa. Die Pünktlichkeit hat uns sehr positiv beeindruckt, vergleichbar mit der in der Schweiz 😀. Eine Frau hat die Bestellungen für das Mittagessen aufgenommen und gegen Mittag als der Zug irgendwo anhielt, wurden vier grosse Plastiksäcke, gefüllt mit Lunchboxen, reingebracht. Diese wurden dann den Leuten verteilt.

 

Noch eine kleine Anekdote zu unserer Fahrt zum Bahnhof in Bangkok. Zum Glück kauften wir das Ticket am Vortag, sonst hätten wir den Zug verpasst. Unser Taxifahrer bremste vor der Ampel zu langsam und kollidierte leicht mit einem davorstehenden Taxi. Somit standen wir mitten in einer vierspurigen Autostrasse mit zwei Taxifahrern, welche auf offener Strasse telefonierten und diskutierten, während Autos rechts und links an uns vorbeirasten. Als die Zeit langsam knapp wurde, und sie noch keine Lösung gefunden hatten, entschieden wir Taxi zu wechseln und da wurde prompt einer auf der Strasse angehalten, und wir konnten mitten im chaotischen Verkehr Auto wechseln. So ganz lustig war das nicht, aber es lief alles gut und den Zug konnten wir auf den letzten Drücker erwischen.

Was sollte man in Nakhon Ratchasima auf keinen Fall verpassen

Wie wir bereits erwähnt haben, ist diese Stadt nicht sehr touristisch, dies bedeutet auch, dass die Reisebüros fehlen, zudem noch sprechen die Leute praktisch kein Englisch oder schlechter als wir es sprechen und das bedeutet, es ist sehr schwierig von A nach B zu gelangen.

Gute Anhaltspunkte sind The Mall und Terminal 21. Von The Mall aus gibt es Sammeltaxis, Taxis und Tuk Tuks. Beim Terminal 21 gibt es zwei Busstationen. Die alte Busstation nennt sich Terminal 1, bietet viele Fahrten in die umliegenden Ortschaften. Die neue Busstation heisst Terminal 2 und bietet Fahrten in den tieferen Isan oder längeren Strecken, wie nach Chiang Mai oder Bangkok. Übrigens, es lohnt sich einen Rundgang im Terminal 21 zu machen. In diesem Shoppingzentrum sieht es aus wie am Flughafen. Das Personal ist so angezogen, als wären sie Flugangestellten und einen Gang zur Toilette sollte man auch nicht verpassen.

Korats Zoo

Der Zoo in Korat ist ziemlich gross und liegt etwa 18 km ausserhalb der Stadt. Man kann «teuer» dahinfahren, sprich mit dem Taxi für etwa 200 Baht oder man kann «günstiger» fahren mit einem Sammeltaxi (ab The Mall) für etwa 100 Baht. Der Zooeintritt kostet für die Einheimischen 100 Baht und für die Farang (Ausländer) 150 Baht. Wir sind selbstverständlich Thais, man sieht es uns ja auch an und mussten nur 100 Baht bezahlen. Der Zoo kann man mit dem Velo oder mit dem Golf Car erkunden, was echt Spass macht. Es gibt auch kleine, hübsche Züge, welche einen durch den Zoo chauffieren. Die Tiere waren ein bisschen träge und sahen zum Teil gelangweilt aus, aber bei Temperaturen von etwa 38 ° Grad kann man es ihnen gar nicht übelnehmen. Ein Highlight für uns war die Fütterung der Leoparden, und Emilia war hin und weggerissen von den Affen. Zudem gibt es noch ausserhalb des Zoos einige Bahnen und einen Wasserpark für die Kinder. Wir hatten einen echt schönen Tag und können so einen Ausflug nur empfehlen.

Wat Banrai

Eine weitere empfehlenswerte Sehenswürdigkeit ist der Wat Banrai. «Wat» heisst übrigens Tempel. Der Tempel hat die Form eines Elefanten und gebaut wurde er dank den gesammelten Spenden des Mönches Luang Phor Koon. Er war und ist immer noch sehr verehrt da er Schulen, Strassen, Krankenhäuser und Wasserleitungen bauen liess. Der Wert seiner Amulette soll nach seinem Tod in 2015 enorm gestiegen sein. Er wird oft mit einer Papprolle abgebildet, da er im Alter von neun Jahren damit auf den Kopf eines Mannes schlug und ihn somit von einem Geist befreite.

Zurück zum Tempel. Er ist wirklich beeindruckend, zum grössten Teil besteht er aus Mosaiken und überall sind farbige Motive abgebildet. Man sieht Menschen, Monster, Dörfer, Blumen, Sternzeichen, Tiere, Meeresmotive und und und. Wenn man das sich genau anguckt, kann es einem fast schwindelig werden, da so viele Eindrücke auf einem zukommen. Zudem ist jedes kleinste Detail genau abgebildet und perfekt wiedergegeben. Man müsste den ganzen Tag dort verweilen, um alle diese Bilder auf sich wirken zu lassen und sie versuchen zu deuten. Wir sind nur anderthalb Stunden geblieben und haben wirklich die ganze Zeit, diesen aussergewöhnlichen Tempel bestaunt, ohne gross zusammen zu sprechen, jeder für sich. Wir hoffen, mit den Fotos, euch von dieser Schönheit etwas weitergeben zu können.

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Monique!
    Danke dir für deinen Kommentar. Es freut uns sehr, gefällt dir unser Blog. 🙂 !
    Wir werden die nächsten Tage wieder ein oder zwei Beträge veröffentlichen. Soeben habe ich einige neue Fotos hochgeladen.
    Viel Spass…
    Liebe Grüsse nach Chaux d’Abel
    Roger, Maria & Emilia

  • Bonjour! Super intéressant votre Blog. Félicitations!! Je vous souhaite une bonne continuation! Bisous

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