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Hallo zusammen, wir haben uns schon lange nicht mehr gemeldet. Hier ein kleines Update. Am 10. Februar ging es für uns weiter Richtung Khon Kaen. Diese Stadt befindet sich drei Autofahrtstunden nördlich von Nakhon Ratchasima. Wir sind mit dem Minivan gefahren und wie immer, haben wir nichts an der thailändischen Pünktlichkeit auszusetzen. In Khon Kaen haben wir einen weiteren Tempel besichtigt und zwar den Phra Mahathat Kaen Kakhon (keine Angst, wir können uns diesen Namen auch nicht merken). Die Besonderheit dieses Bauwerks ist, dass es 9-stöckig ist und eine schöne Aussicht über die Stadt und den See bietet. Ausser einer Stadtrundgang haben wir nicht sehr viel unternommen, da auch hier die Temperaturen beträchtlich waren. Was uns hier im Isan aufgefallen ist, und auch nachdenklich gemacht hat, sind die überfüllten und nicht günstigen Einkaufszentren. Es hat so viele Leute, die hier den Nachmittag verbringen und wir können uns einfach nicht vorstellen, wie das gehen soll. Essen, Trinken und Shoppen ist hier nicht günstig, wie leisten sich das die Leute? Oder geht es ihnen gar nicht so schlecht, wie wir es vermuten? Wir haben an einem Nachmittag zufälligerweise einen Schweizer kennen gelernt, der nun seit 10 Jahren im Isan mit seiner thailändischen Frau lebt und er hat uns erzählt, dass die Leute hier in den Tag leben. Anfangs Monat geben sie praktisch alles aus, was sie verdient haben und geniessen das Leben von Tag zu Tag. Gegen Ende Monat nehmen sie je nachdem was sie sich leisten möchten, noch einen Kredit auf und so geht es weiter von Monat zu Monat. Einerseits faszinierend, jedoch für uns Schweizer unmöglich so zu leben. Einen gesunden Mix wäre das Ideale.

Die Nachmittage haben wir am Pool genossen und uns Gedanken gemacht über die Weiterreise. Anfänglich war die Idee von Khon Kaen aus, nach Sukhothai zu fahren und von dort aus nach Chiang Mai zu reisen. Wie es auch immer ist… von Khon Kaen nach Sukhothai dauert die Fahrt 5,5 Stunden und irgendwie… mhh… ja, plötzlich haben wir es uns überlegt und entschieden doch noch direkt nach Chiang Mai zu fahren, bzw. zu fliegen. Vielleicht lag es am Isan… keine Ahnung. Diese Region, so schön sie auch sein mag, hat uns in puncto Essen leider nicht überzeugt. Hier gibt es nicht den Thai-Food, den wir kennen. Vielleicht ist es das Essen im Isan, das richtige thailändische Essen. Vielleicht ist das was wir als thailändisches Essen kennen, nur «Touristenessen». Es war auch nichts auf Englisch geschrieben (und das nicht nur was das Essen anging, sondern im Allgemeinen). Fakt ist, Roger ist im Isan zum Vegetarier mutiert, was natürlich auch ein Gesprächsthema bei uns war und wir somit in den nächsten Tagen auch unser Fleischkonsum überdenken werden.

So kam es, dass wir einen Flug von Khon Kaen nach Chiang Mai buchten und somit verabschiedeten wir uns aus dem Isan.

Bye Bye Isan.

Welcome Chiang Mai!

Hier in Chiang Mai gibt es jede Menge Touristen, unser geliebtes Curry konnten wir am ersten Abend bereits wieder geniessen und mit den Leuten kann man sich wieder besser verständigen. So viele Erinnerungen kamen auf, wir waren im Dezember 2016 hier und hatten dazumal Freunde getroffen. So schön, die Strassen und die Cafés in denen wir waren, wieder zu erkennen…

Was natürlich auch erwähnt werden muss, ist, dass wir am Mittwochmorgen in aller Ruhe gepackt haben, gefrühstückt haben, zum Flughafen gefahren sind und dann mit der gleichen Ruhe geflogen, gelandet und mit dem Bus zur Unterkunft gefahren sind. So einen schönen Tag. Wir sind unglaublich dankbar für diese Ruhe, die uns geschenkt wird und wir die Tage so angehen dürfen.

In Chiang Mai bleiben uns nun sechs Wochen übrig, bis wir aus Thailand fliegen werden. Eine Menge Zeit, die wir aber auch nutzen werden, um Emilia wieder ein bisschen Routine schenken zu können. Wir haben uns nämlich entschieden eine Wohnung zu mieten. Ja genau, ihr habt richtig gelesen, wir mieten eine Wohnung. So waren wir am Donnerstag, 15. Februar den ganzen Tag in Chiang Mai unterwegs und haben Wohnungen besichtigt. Das machen wir so gerne, es macht uns richtig Spass und es war echt aufregend, eine neue gemeinsame Wohnung zu suchen, ausserhalb der Schweiz. Die erste hat uns am besten gefallen (Lage, Ausstattung) und der Preis war auch gut und so gingen wir am Freitag vorbei, um die Administration zu regeln und am Samstag konnten wir bereits einziehen. Nun können wir wieder selber kochen und der kleinen Maus auch ihre Lieblingsspeisen anbieten. Sie hat so Freude an Tomaten, Brokkoli, Pasta, Pasta, Pasta… sie schlägt sich den Bauch voll und klopft dann noch mit der Hand oben drauf. Das ist so herrlich. Wir planen in den nächsten Tagen einen Besuch ins 3D-Mueseum, vielleicht machen wir auch eine Street-Food-Tour, wir werden die Tempel besuchen, die besten Café hier für euch entdecken und, und, und. Diese Wohnung betrachten wir als unser Homebase und der Vorteil liegt auch darin, falls wir einen mehrtägigen Ausflug machen, nicht alles mitnehmen zu müssen. In diesem Sinne, verabschieden wir uns für heute und melden uns bald mit den Highlights von Chiang Mai. Ciao!

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