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Bereits zu Hause haben wir uns mit Minimalismus und Müllreduzierung befasst. Im Zusammenhang mit unserer Reise vor allem mit Minimalismus und dem Ausmisten unserer Wohnung. Auch haben wir in der Vergangenheit einige Dokus über Müllreduzierung geschaut und uns mit dem Thema intensiver befasst. Bezüglich Minimalismus haben wir zu Hause schon einiges umgesetzt, das heisst, wir haben Sachen entsorgt, verkauft oder verschenkt. Wir haben uns von vielen unnötigen Dingen getrennt. Natürlich haben wir die unnötigen Dinge nicht im Wald entsorgt, wir haben zum Beispiel zu Hause einen Flohmarkt organisiert haben uns auf Flohmärkte angemeldet und die Sachen dort verkauft, auf Tutti haben wir einige Sachen verscherbelt und einige Dinge haben wir zur Recyclingstation gebracht. Wie man das in der Schweiz halt so macht. Aktuell haben wir in der Schweiz noch Sachen gelagert, welche auf 2,5 × 4 Meter Fläche passen. Wir haben bei einer Firma in Bösingen Total 20 cbm Lagervolumen gemietet. Ausser unsere beiden Rucksätze und den gelagerten Sachen, besitzen wir sonst nichts mehr. Und was wir heute sagen können, es würde sicher noch mit viel weniger gehen. Es gibt Leute die besitzen Total nur 100 oder noch weniger Gegenstände. Für uns momentan noch unvorstellbar. Für uns passt es aktuell jedoch ganz gut. Ob wir nach unserer Rückkehr wieder zu sammeln anfangen oder zu Hause noch einige Dinge entsorgen, werden wir sehen.

Das Thema Müllreduzierung hat für uns aktuell mehr an Gewicht gewonnen. Vor allem das Thema Plastikmüll ist uns ein Dorn im Auge! In der Schweiz gibt es schon einige gute Ansätze, wie zum Beispiel, dass die Plastiksäcke nicht mehr gratis abgegeben werden. Hier in Thailand zurzeit undenkbar.

Aber liebe Schweizer, die Plastik-Nachfrage bei uns ist beachtlich. Pro Jahr fallen in der Schweiz fast 100 kg Plastikabfälle pro Kopf an – mehr als dreimal so viel wie im europäischen Durchschnitt

„Thailand und der Plastikmüll“ – Ein wirklich schwarzes Kapitel. In Thailand gibt es definitiv zu viel Plastikmüll. Fakt eins, dieser wird zum einen Teil von den vielen Touristen verursacht. Fakt zwei, es sind jedoch nicht nur die vielen Touristen die den Plastikmüll verursachen. Wir denken, es fehlt an Alternativen und an Aufklärung. Weiter sollte die Politik und die Industrie langsam was ändern und umdenken. In den letzten 8 Wochen haben wir fast täglich einen 7-Eleven Shop oder einen anderen Supermarkt besucht. Jedesmal wurde die Ware automatisch in ein oder sogar zwei Plastiksäcke gesteck und an uns abgegeben. X-Mal haben wir die Ware wieder ausgepackt und die Plastiksäcke retourniert. Wir versuchen wirklich so wenig wie möglich Plastikmüll zu verursachen. Doch es ist ziemlich schwer komplett auf Plastikmüll zu verzichten, vorallem in Thailand, wo es wenig alternativen gibt. Wir nehmen immer unseren Rucksack mit um die Ware zu verstauen und wir haben uns für 95 Baht (umgerechnet 3.- CHF) Bambus Strohhalme gekauft. Den hier in Thailand kriegt man zu fast jedem Drink mindestens ein Röhrchen dazu. Am schlimmsten finden wir die Joghurte. Wir haben kürzlich im Supermarkt ein viererpack gekauft. Zuhause ausgepackt, waren in der verpackung zusätzlich 5 Stk. Plastiklöffel. Warum fragen wir uns?

Letzte Woche waren wir in einem Café, welches damit wirbt Regionale Produkte zu verwenden und im Café steht überall, dass die Getränke mit Bambus Strohhalme serviert werden. Wenn man am ende die Rechnung bezahlt und 50 Baht zusätzlich hinlegt, kann man den Bambus Strohhalm behalten. Wir super motiviert, Smoothie bestellt – was wird serviert? Plastikröhrchen! Im ganzen Café haben wir keinen einzigen Bambus Strohhalm gesehen. Auf der Facebookseite haben wir im nachhinen noch ein wenig rechechiert. Da haben wir Fotos mit Bambus-Röhrchen gesehen, jedes einzeln in Plastik verpackt. Haben wir etwas nicht verstanden? Fazit: Idee super, Umsetzung schwach!

Auch in Thailand gibt es Alternativen:

Bambus-Strohhalme
Cannucce di bambù
Behälter aus Blech
Contenitori in alluminio
Wasser-Auffüllstation
"stazione" acqua potabile
Smoothies im Glas mit Bambusröhrchen
Smoothies in bicchieri di vetro con cannucce di bambù
Cannucce di bambù

Wir über uns

Wir haben bis anhin zu Hause das Thema Plastikmüll und Müllreduzierung nicht konsequent verfolgt uns jedoch mit dem Thema bereits auseinander gesetzt.
Wenn man nun hier die Strände sieht und die Abfallberge welche vorallem aus Plastik bestehen, gibt dies schon zu denken. Uns hat das Thema Plastikmüll sehr gepackt und wird uns in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich begleiten.

Wir halten euch auf dem laufenden… 😉

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Antonella D'Amelio
    23. März 2019 21:29

    we still follow you 😍 wonderfull places 😍
    a big huges to Emilia 😘

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