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Kuala Lumpur…

Im Hotel angekommen, hatten wir bereits die erste positive Überraschung. Wir bekamen in unserem 4* Hotel ein kostenloses Upgrade von einem Zweibettzimmer in ein Apartment mit Küche. Es kann also losgehen mit der Erkundung von Malaysia.

In Malaysia ist vieles anders als in den anderen Ländern, welche wir bisher besucht haben. Nicht unbedingt die Landschaft oder die Gebäude, es ist vor allem die Religion, die hier den Unterschied macht. Malaysia ist eines vom Islam geprägtes Land. Viele der Frauen tragen ein Kopftuch und die islamischen Gebete sind deutlich über die Lautsprecher zu hören.

In Malaysia leben viele verschiedene Kulturen nebeneinander. Neben dem Islam (67%), dem Buddhismus (18%) und dem Christentum (9%), leben weitere kleinere Religionen friedlich Haus an Haus. Dies macht dieses Land so speziell und interessant.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Kuala Lumpur, auch KL genannt, gehören natürlich die Petronas Towers. Sie sind das Wahrzeichen der Stadt. Weiter haben wir den Vogelpark im Botanischen Garten, die Shopping-Mall mit der Achterbahn sowie einige Streed-Food Märkte besucht. Ein Abstecher nach Chinatown war natürlich auch noch dabei.

Da wir in Kuala Lumpur die günstigen 4 Sterne Hotels ausgenutzt haben, war auch noch der eine oder andere Tag am Hotelpool dabei. Zudem sind wir in Malaysia auf die arabische und vegetarische Küche gekommen. Es hat hier in Kuala Lumpur viele arabische und auch vegetarische Restaurants. Der Hummus, die Falafel und das Fladenbrot haben es uns angetan. Unser Lieblingsrestaurant in Kuala Lumpur heisst Wadi Hadramawt 😀😋! Wadi ist wirklich sehr sehr lecker!!!
Die Alternativen zu Wadi, sind für uns die Ahimsa Restaurants geworden. Dort gibt es vegane Küche von A bis Z. Fleischersatz in vielen verschiedenen Variationen.
Diese Restaurants waren für uns richtige Highlights in Kuala Lumpur.

Wir haben bereits in Thailand abwechslungsweise ein Tag vegetarisch und ein Tag mit Fleisch gegessen. Dies machen wir nun seit ca. 2 Monaten so. Es ist sogar so, dass die vegetarischen Tage in der Woche überwiegen.

Auf unserer Reise haben wir immer wieder Zeit über uns und unser Verhalten nachzudenken, und zu reflektieren, wie man bisher gelebt hat. Was ist für uns gut und was ist für uns weniger gut. Und vor allem, wie wollen wir in Zukunft leben, wenn wir wieder zu Hause sind. Wir möchten uns auf jeden Fall auch in Bezug auf unser Essverhalten verändern und unsere Erfahrungen, welche wir auf dieser Reise machen werden, in unser zukünftiges Leben einfliessen lassen. Wie gut uns dies gelingen wird, werden wir sehen.

Nach einer guten Woche in Kuala Lumpur sind wir mit dem Zug Richtung George Town aufgebrochen. George Town liegt im Norden von Malaysia auf der Insel Penang. Von Kuala Lumpur nach Butterworth benötigt der Zug ca. 4,5 Stunden. Butterworth ist die Endstation, bevor man entweder mit der Fähre, dem Bus oder dem Taxi nach George Town gelangt. Die Insel Penang ist durch eine Brücke mit dem Festland Malaysias verbunden.

George Town

George Town ist eine kleine vielseitige Stadt mit 180’000 Einwohnern und gehört seit 2008 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Was wir in Kuala Lumpur festgestellt haben, ist hier noch auf deutlich kleinerem Raum sichtbar. Hier leben Muslime, Buddhisten, Christen, Hindus noch näher beieinander als in der Hauptstadt. In derselben Strasse findet man innerhalb von ca. 500 Metern die Moschee der Muslime, ein Tempel für die Buddhisten und die Kirche für die Christen.

Und alle leben friedlich und vor allem respektvoll nebeneinander. Was uns sehr beeindruckt und fasziniert. Jeder kann sein Glauben so ausleben wie er es will. So wie es sein sollte.

Neben den verschiedenen Glaubenshäusern haben wir am Ostersonntag noch den Penang Hill besucht. Dies ist der grösste «Berg» auf Penang. Für uns Schweizer war dies eher ein Hügel, aber trotzdem hat sich dieser Ausflug ins Grüne gelohnt. Vom Penang Hill aus hat man eine schöne Aussicht auf George Town und das Meer. Zu einem George Town Besuch, muss man natürlich noch die Street Art erwähnen. In der Stadt gibt es viele spannende und sehenswerte Bilder und Kunstwerke, welche an die alten Häuser gezeichnet wurden. Wirklich sehr schön und sehenswert. Leider haben wir nicht alle Motive gesehen, da es zum Teil einfach zu heiss war, um Stundenlang bei 35° Grad in der Sonne und 80% Luftfeuchtigkeit zu spazieren.

Nach 3 Tagen in George Town sind wir am Ostermontag mit dem Zug zurück nach Kuala Lumpur gefahren. Dort wollten wir nochmals von der arabischen und vegetarischen Küche profitieren, bevor es dann Richtung Süden Malaysias ging.

Melaka

Wollen wir nach Melaka oder sollen wir es sein lassen?? Direkt nach Singapur oder doch noch nach Melaka? Diese Frage haben wir uns nicht nur einmal gestellt. Nach langem hin und her, haben wir uns dann entschlossen, doch noch nach Melaka zu fahren. Wir haben via Internet die Bus-Tickets reserviert und sind am 28. April Richtung Melaka aufgebrochen. Die Busfahrt von Kuala Lumpur dauert ca. 2 bis 2,5 Stunden und war sehr angenehm. Die Busse in Malaysia sind sehr komfortabel und das Streckennetz ist sehr gut ausgebaut. Das Fortbewegungsmittel Nummer eins in Malaysia sind die Busse.

Im Nachhinein müssen wir sagen, zum Glück sind wir nach Melaka gefahren. Wir haben nicht alle Städte und Dörfer in Malaysia gesehen, aber von denen, welche wir gesehen haben, ist Melaka die schönste. Es hat uns sehr gut gefallen. Es ist ein charmantes kleines Städtchen welches, wie auch George Town, seit 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Es hat ca. 370’000 Einwohner. Der Hafen war früher besonders wichtig für die Handelsschiffe aus Indien und China. Das Städtchen hat schon so einiges erlebt und auch schon den einen oder andere Europäer gesehen. Melaka gehörte nämlich schon zum portugiesischen, niederländischen und zum britischen Kolonialreich. Einige dieser Einflüsse kann man heute im Städtchen immer noch sehen und spüren. Für uns ist vor allem der Fluss «Malacca» entscheidend, welcher dem Städtchen das gewisse «Etwas» verleiht.

Zwei Tage sind wir im kleinen Hafenstädtchen geblieben, bevor es wieder hiess, Rucksack packen und weiter Richtung Süden. Wieder haben wir uns in einen Bus gesetzt und uns südwärts nach Singapur verschoben. Diesmal dauerte die Busfahrt jedoch ca. 5 Stunden. Die Strecke wäre sicher in 4 Stunden fahrbar gewesen, jedoch mit der ganzen Ausreise aus Malaysia und Einreise in Singapur hat es sich ziemlich in die Länge gezogen. Weiter hat Emilia noch ihre Schuhe im Bus versteckt, was die ganze Fahrt ziemlich spannend machte. Es ist nämlich so, dass sie aktuell alles was sie in die Hände bekommt irgendwo versteckt und wir es dann suchen müssen. Meistens weiss Emilia auch nicht mehr so genau, wo sie die Sachen verlegt hat, und, obwohl wir in kleineren Räumlichkeiten wohnen, es zu grösseren Suchaktionen kommt. Schuhe, Brillenetui, Linsenbehälter, was halt so rumliegt wird versteckt oder versorgt. Einige Sachen sind auch schon aus «Versehen» im Abfalleimer gelandet!

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