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Australien da sind wir!

Lange haben wir uns gefreut, lange haben wir darüber gesprochen. Jetzt sind wir endlich hier! Wir hatten Respekt vor dem australischen Zoll. Können wir all die Sachen, welche wir dabei haben, auch wirklich mitnehmen? Emilias geliebter Plüschkaninchen, welcher aus echtem Kaninchenfell besteht oder unsere Bambus-Zahnbürsten? Alles kein Problem, wir hatten fast das Gefühl die Aussies haben auf uns gewartet. Ruckzuck waren wir in Australien.

Wir sind am 3. Mai morgens um 06:00 Uhr in Darwin angekommen, leider war das Zimmer zu dieser Zeit noch nicht bezugsbereit. Wir mussten uns bis 09:00 Uhr die Zeit vertreiben, bis wir endlich schlafen konnten.

Ausgeschlafen, haben wir uns am 2. Tag in Darwin bezüglich Campervan informiert. Wir haben ausser 3 Nächte in einem Hostel-Zimmer nichts gebucht. Wir sind einerseits sehr flexibel in Australien angekommen, zum andern auch ein wenig unvorbereitet. Wir lassen Australien einfach mal auf uns zukommen…

Das «auf uns zukommen», hat aber auch schon die eine oder andere Idee platzen lassen. Wir wollten Australien eigentlich mit einem Campervan erkunden. Doch da gibt es so das eine oder andere, welches man beachten muss. Wären wir zu zweit, wäre es kein Problem irgendein Campervan zu kaufen oder zu mieten und drauf los zu fahren. Da wir aber Emilia dabei haben, ist es nicht ganz so einfach. In Australien gibt es so einige Vorschriften, Emilia muss natürlich in einen Kindersitz. Der Kindersitz muss aber mit einem speziellen Haken auf dem Rücksitz befestigt werden. Dieser Haken hat nicht jeder mini Van, heisst also, wir können nicht irgendein Auto kaufen, es muss Baby Sitz kompatibel sein. Da fängt das Problem an, vor allem wenn man einen Campervan kaufen will. Die meisten Campervan welche im Internet, Facebook oder bei Hostels am Anschlagbrett zu finden sind, haben keinen solchen Haken für Babysitze. Wenn man bei einer Agentur ein Campervan kaufen will, welche diese Punkte erfüllt, ist dies auch nicht so einfach, da diese sehr rar sind.

Warum wollen wir kaufen und nicht mieten?

Wir könnten uns das Leben eigentlich sehr einfach machen 🙂! Von einer Agentur wurde uns ein Campervan angeboten, welche alle Punkte erfüllt und wir sofort drauflosfahren könnten. Den Campervan hätten wir am 8. Mai in Darwin abholen und am 8. August in Adelaide wieder retournieren können. 3 Monate Australien alles super… oder doch nicht?

Wenn man einen Van mietet, ist man an die Mietdauer und an den Rückgabeort gebunden. Das wollten wir aber irgendwie nicht, wir haben mit unserem Visum 6 Monate Zeit Australien zu erkunden. Wir wollen frei sein, frei entscheiden ob wir bis Perth fahren oder nur bis Cairns oder einfach bis Melbourne. Vielleicht können wir unterwegs noch ein wenig für Kost und Logis arbeiten und unser Englisch verbessern. Vielleicht gefällt uns das alles gar nicht mehr und wir wollen nächsten Monat nach Hause. All diese Möglichkeiten wollten wir uns durch das mieten dieses Campervans nicht verbauen lassen.

Bereits aus der Schweiz aus hatten wir Kontakt mit einer Agentur, welche Grössere Kombis verkauft und diese nach dem Gebrauch wieder zurückkauft. Die Agentur ist spezialisiert auf vermieten und verkaufen von Campervans & Kombis, welche sich zum Reisen durch Australien eignen. Da die Variante mit Campervan zu reisen langsam in den Hintergrund rückt, haben wir wieder Kontakt mit dieser Agentur aufgenommen. Nach einem kurzen Mail kam die Antwort ganz schnell, dass aktuell 2 Kombis zum Verkauf bereit sind und wir doch vorbeikommen sollen.

Gesagt getan… ein Tag später haben wir die 2 Kombis besichtigt und einen gekauft 😁! Die Idee ist nun mit unserem eigenen «neuen» Auto und einem Zelt durch Australien zu düsen. Das Auto können wir Privat oder der Firma in den verschiedenen Standorten Darwin, Cairns, Sydney, Melbourne oder Perth wieder zurück verkaufen. Der Rückkaufpreis ist bereits fixiert, je nach Dauer erhalten wir mehr oder halt weniger Geld zurück. Somit sind wir jedoch flexibel und können unsere Reise so gestalten wie wir dies gerne möchten. Klar, mit einem Campervan wäre es sicherlich komfortabler, dafür haben wir unsere Freiheit. Sollte es für uns nicht passen mit Auto und Zelt, haben wir die Möglichkeit das Auto und das Camping-Equipment zu verkaufen und eine andere Lösung zu suchen.

Wir lassen es auf uns zukommen 😉….

Der Campingplatz

Nachdem wir das Auto gekauft haben, mussten wir jedoch noch ca. 2 Woche darauf warten. Das Auto musste noch auf uns überschrieben und geprüft werden, bevor wir losfahren konnten. Dies hielt uns aber nicht davon ab, bereits ein Zelt und allerlei Camping-Equipment zu kaufen und zu organisieren. Nachdem wir das Zelt gekauft haben, haben wir uns auch schon auf dem Campingplatz niedergelassen. Anstatt ein Zelt in einem Hotelzimmer zu lagern, dachten wir, wir können uns das Geld für das teure Hotel sparen und bereits erste Campingerfahrung sammeln!

Die ersten Nächte im Zelt

So unvorbereitet wir nach Australien kamen, so unvorbereitet kamen wir natürlich auch auf dem Campingplatz an 😬. Die erste Nacht war super. Unser Zelt ist geräumig, die Matratzen sind bequem und der Schlafsack gibt warm. Alles wie es sein sollte. Wir haben alle drei sehr gut geschlafen.

Die zweite Nacht war dann eher… naja…solala… Wir hatten nämlich Besuch von Possums. Possums? Ja, wir kannten dieses Tier bis dahin auch nicht, jetzt dafür umso besser. Possums leben nur in Australien. Sie sind etwa so gross wie eine Katze und haben einen Kopf der aussieht wie ein Mäusekopf… ungefähr!

Morgens um zwei wurden wir von einem Possum geweckt, welches gerade versuchte in unser Zelt einzudringen. Zwischen dem Innenzelt und dem Aussenzelt konnten wir es noch gerade stoppen. Zur Verteidigung des Possums muss man sagen, dass wir das Essen im Zelt gelagert hatten, und die Bananen und das Brot stark gerochen haben. Es war also eigentlich unser Fehler. Am Folgeabend haben wir das Essen im Mietauto untergebracht, damit uns dies nicht wieder passiert. Man lernt dazu…

Die dritte Nacht im Zelt verlief Possum- Frei, jedoch hatte unser Zelt-Nachbar etwas zu tief ins Glas geschaut, was dazu führte, dass er laute Gespräche mit den etwas lauten Vögel hatte.

Die Diskussion zwischen den beiden Parteien dauerte sicher 30 Minuten bis eine Person vom Campingplatz dazwischen kam und die beiden Parteien etwas zu beruhigte! Ansonsten verlief die Nacht eher ruhig!

Ihr seht, es wird uns nicht langweilig!

Schwimmen im wunderschönen Meer

Sieht euch dieses perfekte Meer an… Da muss man doch schwimmen!! Gesagt getan… jedoch nur einmal!! Es ist nämlich sehr gefährlich in den Gewässern im Norden von Australien. Es hat Salzwasser-Krokodile und Quallen in dieser Region, was das Baden im Meer praktisch unmöglich macht. Hier kann ein kurzer Sprung ins Wasser tödlich enden. Da wir dies nicht wussten, haben wir bei unserem ersten Besuch am Meer, eine kurze Abkühlung genommen. Auf dem Campingplatz haben uns dann andere Reisende darüber aufgeklärt, warum hier niemand am Strand ist den ganzen Tag. Man lernt dazu…

Wir hatten Glück und nichts ist passiert…

«Wadi» ist endlich bei uns

Nach 2 Wochen des Wartens, haben wir nun endlich unser Auto beim Verkäufer abholen können. Das Auto musste noch geprüft werden, wodurch es etwas länger dauerte als geplant. Nun haben wir unser «Wadi», wie wir ihn nennen, endlich in unserem Besitz und sind bereit für neue Abenteuer. Wir hoffen, dass «Wadi» die Reise durchhält, er ist nicht mehr der Jüngste… und ab und zu gibt er komische Geräusche von sich! Wir sind gespannt…

Die ersten knapp 100 km bis zum Litchfield Nationalpark hat er problemlos überstanden, wenn er die nächsten 8000 bis 9000 km so weiter macht, wäre dies eine super Sache und vor allem eine super Investition!

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